Jobsuche und so

Ich habe gerade einen kurzen Blogeintrag gelesen und möchte den nicht nur auf Twitter teilen, was ich schon gemacht habe:

sondern auch hier noch etwas ausführlicher kommentieren.

In dem Artikel schreibt Daniel aka. acid darüber, das er als Programmierer, der gerne etwas Zeit mit seinem Kind verbringen möchte und deswegen nur 35h pro Woche arbeiten möchte sich fühlt, als hätte er einen Makel und viele potentielle Arbeitgeberinnen hätten damit wohl ein Problem.

Ich selbst hatte diese Idee auch, aus verschiedenen anderen Gründen, auf die ich hier in diesem Artikel nicht näher eingehen will.

Mir geht es noch um einen anderen Punkt, ich suche im Moment auch. Ich hab bisher in verschiedensten Positionen gearbeitet und eigentlich noch in keinem expliziten Start-up, aber auch aus „etablierten“ Web-Agenturen und Software-Firmen, kenne ich diese Einstellung zu Arbeits- und vor allem auch gerne zur Anwesenheitszeit.

Ich hab z.B. meine Ausbildung in einem Unternehmen beendet, das zwar in der Lokal- und Fachpresse immer wieder auftauchte als Unternehmen das großen Wert auf „Work-Life-Balace“ legt aber gelebt wurde das nicht. Außer vielleicht von der Geschäftsführerin…

Wenn man nach 9 Uhr (ich hatte #ausGründen 3h Arbeitsweg – pro Richtung) kam wurde man schief angesehen und wenn man vor 18 Uhr gehen wollte musste man auch fragen.

Mein Punkt ist, was ist mit der so viel beschworenen Generation Y los? Arbeitet sie sich doch tot, nur ohne dabei auch Karriere machen zu wollen? Oder arbeitet sie einfach nicht in der IT?

Autor: theTJ

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